Wissenschaftsjournalistin

Brigitte Osterath

Namibia

04. bis 29. Mai 2017

Was macht die Namib-Wüste so besonders? Der morgendliche Nebel, der lebenswichtiges Wasser in die Sand- und Geröllwüste bringt. Er bildet sich an der Atlantikküste Namibias, wo der kalte Benguelastrom auf warme, feuchte Luftmassen trifft.

Viele Tier- und Pflanzenarten der Namib haben sich im Laufe der Evolution darauf spezialisiert, die feinen Nebeltröpfchen in der Luft aufzunehmen. Der Nebeltrinkerkäfer etwa läuft morgens die Sanddünen hinauf und streckt seinen Popo in die Luft. Der Nebel kondensiert auf seinem Hintern und die Wassertröpfchen laufen direkt an seinen Mund. Die Namib hat auch tolle Pflanzen zu bieten, etwa die Welwitschie und die Nara.

Die Gobabeb-Wüstenforschungsstation mitten in der Namib erforscht alle Aspekte, die mit der Wüste zu tun haben. Dort habe ich mehrere spannende Ausflüge mit den Forschern gemacht und viel über Flora und Fauna der Wüste gelernt. Und über die Gefahren, die ihnen drohen: Der Klimawandel wird vermutlich den Benguelastrom erwärmen. Die Forscher befürchten, dass der Nebel in der Namib dann weniger wird - keine guten Aussichten für das hochspezialisierte Leben dort.

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